Der Fingerabdruck
Wie erkennt DigitalPersona Fingerabdrücke?
Bereits 1686 schrieb Marcello Malpighi über Erhöhungen, Spiralen und Kreisen auf Fingerkuppen. 1823 erkannte man die Möglichkeit der Authentifizierung über Fingerabdruck und ab 1901 wurde es durch Scotland Yard für die Kriminalistik verwendet.
Der Fingerabdruck ist ein Abdruck von Erhöhungen (Papillarleisten) an der Fingerkuppe. DigitalPersona analysiert und speichert die sogenannten Minutien. Minutien sind die Endungen und Verzweigungen der Papillarleisten. Diese charakteristischen Punkte der Hautrillen sind bei jedem Menschen und Finger einmalig und unveränderlich. Zur Extrahierung der Minutien wird bei DigitalPersona ein spezieller Algorithmus verwendet, durch den die Minutien in eine mathematische Form gebracht werden. Ein Fingerabdruck ist aus den Minutiendaten nicht mehr rekonstruierbar. Für die Authentifizierung werden mehrere hundert Minutien mit den gespeicherten Referenzdaten verglichen.
Fingerabdrücke werden nicht als Image im Active Directory hinterlegt und sind aus den dort abgelegten Informationen auch nicht mehr rekonstruierbar. Der Datentransfer erfolgt verschlüsselt (128-bit RSA RC4 Datenstromverschlüsselung) und die Anwenderdaten werden zusätzlich verschlüsselt abgelegt (1024-bit RSA Signatur). Es sind keine Plugins oder eigene Entwicklungen für Applikationen oder Webseiten notwendig. Der Passwortmanager (=lokaler Client) ist in Deutsch verfügbar und unterstützt Java und terminalgestützte Anwendungen.



