Supportanfrage

PatchPushTracker & Windows XP SP2

von | 12.August 2004

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Dieser Beitrag wurde aus der Vorgängerversion der ProSoft Knowledge Base übernommen. Er wird im Archiv zur Verfügung gestellt und dient zur Recherche älterer Programmversionen bzw. früherer Fragestellungen.

Wenn Sie HFNetChkPro auf einem Windows XP System installiert und dieses bereits mit dem Windows XP ServicePack 2 aktualisiert haben, so müssen Sie die SP2 Firewall auf diesem Rechner konfigurieren, damit der PatchPushTracker weiterhin Informationsdaten über den Installationsverlauf von Zielrechner erhalten kann.

Ursache:

Die neue Windows XP Firewall des ServicePack 2 überwacht den Zugriff auf den Rechner und unterbindet den Netzwerkzugriff auf alle Ports.


Lösung:

Zur Lösung dieses Problems gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Installieren Sie den Gruppenrichtlinien-Manager ( v1.0.2 SP1 / Stand 08/04 ) von Microsoft.
  • Starten Sie das Programm Gruppenrichtlinienverwaltung im Verwaltungsordner
  • Wählen Sie nun in der Gesamtstruktur die betroffene Domäne aus, für welche Sie die Windows XP Firewall Regel erstellen bzw. anpassen wollen.
  • Markieren Sie den Eintrag Default Domain Policy
    Haben Sie die betroffenen Rechner bereits in einer OU zusammengefasst, so können Sie auch diese OU wählen
  • Wählen Sie im Kontextmenü der rechte Maustaste die Option Bearbeiten… aus.
    Es öffnet sich der Gruppenrichtlinien Editor
  • Erweitern Sie die Computerkonfiguration und öffnen Sie das Domänenprofil unter Administrative Vorlagen / Netzwerk / Netzwerkverbindungen / Windows-FirewallUm dem PatchPushTracker auf einem Windows XP ( SP2 ) Rechner den Empfang von Statusinformationen über den Verlauf eines Deploy Auftrags an einen Client zu ermöglichen, müssen Sie den Kommunikationsport 4750 freischalten.
  • Wählen Sie die Regel: Windows Firewall: Portausnahmen festlegen
  • Wählen Sie im Kontextmenü die Option Eigenschaften aus
    Es öffnet sich der Dialog zu den Eigenschaften der gewählten Regel
  • Markieren Sie die Option Aktiviert
  • Drücken Sie nun auf die freigegebene Schaltfläche [Anzeigen…]
  • Fügen Sie bitte folgende Werte hinzu: 4750:TCP:localsubnet:enabled:PatchPushTrackerHiermit geben Sie
    • im lokalen Subnetz ( localsubnet )
    • für das TCP Protokoll
    • den Port 4750
    • frei ( enable )
    • Diese Regel erscheint in der Windows XP SP2 Firewall als PatchPushTracker
  • Beenden Sie die Eingabe mit einem Klick auf [OK]Bitte beachten Sie

    Sollten Sie sich hier vertippt haben, so müssen Sie diesen Eintrag zuerst entfernen und dann wieder neu hinzufügen.
    Es besteht keine Möglichkeit, einen bestehenden Eintrag nachzubearbeiten bzw. zu korrigieren.

  • Schließen Sie die Konfiguration mit [Übernehmen] und [OK] ab.
  • Nach einem Neustart des Windows XP ( SP2 ) Rechner werden die soeben getroffenen Konfigurationseinstellungen übernommen.

Wenn Sie beim Client die Firewall überprüfen, werden Sie unter Ausnahmen feststellen, dass der Eintrag PatchPushTracker grau unterlegt ist und Sie keine Änderungen vornehmen können.

Sie sollten nun wieder in der Lage sein, mit PatchPushTracker alle Statusinformationen zu erhalten.

Bitte beachten Sie

Sie müssen auf einem Rechner mit PatchPushTracker ( i.d.R. Ihr Rechner mit installierter HFNetChkPro Console ) n i c h t die Datei- und Druckerfreigabe oder die Ports TCP 139 / TCP 445 freischalten. Diese Ports werden ausschliesslich auf den Zielrechnern zum Scannen benötigt. Der Windows XP SP2 Rechner mit HFNetChkPro Console kann komplett durch die Firewall geschützt sein, solange über Port 4750 die Kommunikation der Zielrechner mit dem PatchPushTracker möglich ist.

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