FAQ

Grundlagen zu NetSupport Manager

Die meisten Aktivitäten bei NetSupport Manager werden durch den Benutzer der CONTROL-Anwendung ausgelöst. Dieser Benutzer, der sogenannte “CONTROL”, kann im Netzwerk nach steuerbaren PCs, den “CLIENTS”, suchen. Anschließend kann der CONTROL einen oder mehrere der unten beschriebenen Vorgänge ausführen.

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Die meisten Aktivitäten bei NetSupport Manager werden durch den Benutzer der CONTROL-Anwendung ausgelöst. Dieser Benutzer, der sogenannte "CONTROL", kann im Netzwerk nach steuerbaren PCs, den "CLIENTS", suchen. Anschließend kann der CONTROL einen oder mehrere der unten beschriebenen Vorgänge ausführen.

Ausgewählter CLIENT

Wird ein verbundener CLIENT ausgewählt, wird eine Exklusivverbindung (1:1) hergestellt. Der CONTROL kann dann ausschließlich diesem CLIENT eine Nachricht schicken oder den Inhalt seines Bildschirms ansehen. Der CONTROL-Rechner kann im Modus "Steuern", "Teilen" oder "Beobachten" auf den CLIENT zugreifen oder seinen Bildschirm den übrigen verbundenen CLIENT vorführen.

Sowohl der CONTROL als auch der ausgewählte CLIENT kann einen Dialog eröffnen, bei dem der Text, der von jedem der beiden Benutzer eingegeben wird, auf beiden Bildschirmen angezeigt wird. Auf diese Weise kann ein einfacher Dialog geführt werden.

Der CONTROL-Rechner kann außerdem auf dem CLIENT Dateiverwaltung sowie Dateitransfer zwischen ihm und dem ausgewählten CLIENT betreiben. CLIENTS können so konfiguriert werden, dass Dateizugriff von einem CONTROL-Rechner aus zugelassen oder verweigert werden kann.

Der CONTROL kann zwischen mehreren verbundenen CLIENTS wechseln, so dass jeder von ihnen jeweils zum ausgewählten CLIENT wird.

Bekannte CLIENTs

Der CONTROL kann das Netzwerk nach verfügbaren CLIENTS durchsuchen. Wenn er die Verbindung zu einem CLIENT herstellt, speichert er dessen Namen in der Datenbank "Bekannte CLIENTs". Dies wird im Ordner Strukturansicht des CLIENT angezeigt.

CLIENTS können auch in Gruppen zusammengefasst werden. Bis zu 12 bekannte CLIENTS oder eine Gruppe von CLIENTS können für eine simultane Verbindung mit den Funktionen "Verbinden/Trennen" oder "Gruppen verbinden" ausgewählt werden.

Beobachten-Modus

Wenn ein CLIENT im Beobachten-Modus angezeigt wird, kann nur der CLIENT-Benutzer die Tastatur und Maus des CLIENT bedienen. Alle Eingaben oder Mausaktionen des CONTROL-Benutzers werden ignoriert.

Bridge

Die NetSupport Manager Bridge ist ein Modul, das auf dem CLIENT installiert wird, um die Einwahl auf diesem oder beliebigen anderen CLIENTS in demselben Remote-Netzwerk zu ermöglichen. Der CLIENT kann eine alleinstehende oder eine Netzwerk-Arbeitsstation sein.

CLIENT

Der CLIENT ist die Komponente von NetSupport Manager, die den Fernsteuerungszugriff auf einen PC zulässt. Wenn das CLIENT-Programm gestartet wird, wird der PC für den Zugriff des CONTROLs verfügbar.

CLIENT-Gruppen

CLIENTS können in Gruppen zusammengefasst werden, um den Zugriff zu erleichtern und zu beschleunigen. Sie können die Verbindung zu allen CLIENTS einer Gruppe gleichzeitig herstellen und Aktionen wie die Verteilung von Dateien an alle CLIENTS auf einmal ausführen. Gruppen werden im Ordner "Gruppen" in der Strukturansicht des CONTROLs gespeichert.

CLIENT-Profil

Die CLIENT-Konfiguration enthält ein oder mehrere Profile. Diese werden über den Konfigurator verwaltet. Der größte Teil der Einstellungen für Konfiguration des CLIENT wird im Master-Profil festgelegt. In den anderen Profilen werden alternative Zugriffs- und Sicherheitseinstellungen aufgelistet. Wenn der Benutzer am CONTROL-Rechner versucht, die Verbindung zu dem CLIENT-Rechner herzustellen, wird die Profilliste durchsucht, um festzustellen, ob die Anforderung des CONTROLs akzeptiert werden kann. Für die Verbindung gelten alle Beschränkungen, die eventuell für dieses Profil festgelegt wurden. Wird kein passendes Profil gefunden, wird die Verbindungsanforderung abgelehnt.

CONTROL-Profil

Dies ist eine benannte Konfiguration, die vom CONTROL-Programm benutzt werden kann. Sie enthält Informationen zu den Protokollen, die für den Zugriff auf CLIENTS erforderlich sind, sowie Sicherheitseinstellungen. Profile werden über das Menü Extras des CONTROL-Rechners erstellt. Sie können darin den verschiedenen CONTROL-Benutzern unterschiedliche Berechtigungen zum Zugriff und zur Ausführung von Funktionen zuweisen.

Dateitransfer

Der CONTROL kann eine Reihe von Vorgängen zur Dateiverwaltung für sich selbst und den ausgewählten CLIENT durchführen. Dazu gehören das Kopieren, Löschen und Umbenennen von Dateien, das Erstellen oder Löschen von Verzeichnisstrukturen sowie das Ändern von Dateiattributen. Diese Funktionen werden über das Dialogfeld "Dateitransfer" gesteuert.

Dateiverteilung

Mit dieser Funktion übertragen Sie Dateien gleichzeitig an mehrere CLIENTS oder eine Gruppe.

Fernsteuerungs-Zugriffsmodi

NetSupport Manager bietet drei Zugriffsmodi für die Fernsteuerung: "Steuern", "Teilen" und "Beobachten". In allen drei Modi kann der Benutzer am CONTROL-Rechner die Bildschirmanzeige des CLIENT sehen.
Im Modus "Steuern" sind die Tastatur und die Maus des CLIENT deaktiviert. Nur der CONTROL-Benutzer kann also Befehle eingeben. Die Anzeige auf dem Bildschirm des CLIENT kann auch ausgeblendet werden.
Im Modus "Teilen" können beide Benutzer (CONTROL und CLIENT) ihre Tastatur und ihre Maus benutzen.
Im Modus "Beobachten" sind die Tastatur und die Maus des CONTROLs deaktiviert. CLIENTS können so konfiguriert werden, dass Befehle, die über die Tastatur oder die Maus des CONTROLs eingegeben werden, deaktiviert werden.
Alle drei Modi stehen sowohl bei normalen Fernsteuersitzungen als auch dann zur Verfügung, wenn Sie die Bildschirmanzeige eines CLIENT den anderen verbundenen CLIENTS vorführen (zeigen) möchten.

Fernverbindung

Dies ist die Bezeichnung für DFÜ-Zugriff mit NetSupport Manager. Mit dieser Funktion kann der CONTROL eine Bridge an einem entfernten Standort anwählen. Die Bridge erlaubt nur den Zugriff auf CLIENTS, die IPX- oder NetBIOS-Netzwerkprotokolle verwenden. Für TCP/IP empfehlen wir, die DFÜ-Funktion von Microsoft (Dial-Up Networking; DUN) oder den Remote Access Service (RAS) zu verwenden.

MAC-Addresse

Dies ist die physische Adresse, die der Netzwerkschnittstelle im Werk zugewiesen wurde. In den meisten Fällen weist sie ein Format mit zwölf hexadezimalen Zahlen auf, etwa: 0000F8323507.

Netzwerkadministrator

Netzwerkadministratoren sind Personen mit ausreichenden Zugriffsrechten für das Erstellen von CONTROL-Profilen für andere CONTROL-Benutzer.

Remote Access Service

Der Remote Access Service (RAS) wird mit Windows NT geliefert und stellt einen Server zur Verfügung, mit dem alleinstehende PCs sich über das DFÜ-Netzwerk des Servers einwählen können. RAS unterstützt IXP-, NetBEUI- und TCP/IP- Netzwerkprotokolle. Sobald die DFÜ-Verbindung hergestellt ist, gehört der PC zum Netzwerk des Servers.

Remote-Netzwerk

Über ein Remote-Netzwerk können Sie mit NetSupport Manager-Fernverbindung auf CLIENTS an entfernten Standorten zugreifen. Sie können viele Remote-Netzwerke erstellen (verwenden Sie dazu Ein neues Remote-Netzwerk hinzufügen), aber ein CONTROL-Rechner kann immer nur eine Verbindung zu einem Netzwerk herstellen.

Scannen

Dies ist eine weitere Möglichkeit, mehrere CLIENTS zu überwachen. Der CONTROL zeigt dabei die Bildschirme der ausgewählten CLIENTS abwechselnd an, wobei sich die Bildschirmauflösung verschlechtern kann, wenn "Anpassung" gewählt wurde.

Steuern-Modus

Wenn ein CLIENT im Steuern-Modus angezeigt wird, kann nur der Benutzer am CONTROL-PC die Tastatur und Maus bedienen. Arbeitet ein Benutzer am CLIENT-PC, werden seine Eingaben bzw. die Aktionen mit der Maus ignoriert.

Teilen-Modus

Wenn ein CLIENT im Teilen-Modus angezeigt wird, kann sowohl der Benutzer des CLIENT als auch der am CONTROL-PC die Tastatur und Maus bedienen.

Tickle-Pakete

Wenn ein CLIENT mit einem CONTROL verbunden ist, senden sie sich normalerweise alle 18 Sekunden ein Tickle-Paket. Auf diese Weise kann an beiden Enden kontrolliert werden, dass die Verbindung nach wie vor besteht und dass die "Gegenstelle" noch aktiv ist. Manchmal ist das Versenden von Tickle-Paketen unerwünscht, z.B. wenn eine ISDN-Verbindung bei Übertragungspausen abgeschaltet werden soll. Tickle-Pakete können sowohl für den CLIENT als auch den CONTROL deaktiviert werden.

Übertragung

Die Bildschirmanzeige eines CONTROLs kann auf einem oder mehreren CLIENTS oder nur auf dem ausgewählten CLIENT dargestellt werden. Dies kann für Schulungen hilfreich sein. Im Modus "Übertragung" sind die Tastatur und die Maus des CLIENT deaktiviert. Mit dem Dialogfeld Fertig zum Start der Übertragung an kann die Ausgabe der Funktion "Übertragung" auf bestimmte verbundene CLIENTS beschränkt werden, ohne die Verbindung zu den übrigen abzubrechen.

Verbundene CLIENTS

Wurde die Verbindung hergestellt, wird der CLIENT in der Schnellübersicht aufgelistet. Der CONTROL kann so eine Nachricht oder den Inhalt seines Bildschirms nur auf die Bildschirme der verbundenen CLIENTS anstatt aller verfügbaren CLIENTS übertragen. Der CONTROL kann auch einen einzelnen CLIENT auswählen und mit ihm gesondert arbeiten. Verbundene CLIENTS können vom CONTROL Hilfe anfordern. Die Anforderung erscheint sofort auf dem Bildschirm des CONTROL.

Der CONTROL kann die Ausgabe der Funktionen "Vorführen", "Nachricht" und "Übertragung" auf bestimmte verbundene CLIENTS beschränken, ohne die Verbindung zu den übrigen abzubrechen.

Verfügbare CLIENTS

CLIENTS werden durch Laden eines CLIENT-Programms aktiviert. Der Windows-CLIENT wird beim Start von Windows geladen. Nach dem Laden wird der CLIENT für den CONTROL "verfügbar".

Der Zugriff auf die CLIENTS kann über eine Reihe von Sicherheitsfunktionen kontrolliert werden. Ein CLIENT kann beispielsweise so konfiguriert werden, dass die Verbindung erst hergestellt wird, wenn der CONTROL-Benutzer ein Passwort eingibt.

Ein CONTROL kann Verbindungen mit einem oder mehreren CLIENTS herstellen, Nachrichten senden und verteilen oder den Inhalt seines Bildschirms auf allen verfügbaren CLIENTS anzeigen. Die einzelnen CLIENTS können so konfiguriert werden, dass sie vom CONTROL-Rechner kommende Broadcast-Nachrichten ignorieren oder Broadcasts akzeptieren.

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