
Digitaler Unterricht über die Wolke
Die Covid-19 Pandemie hat die Sicht auf unser Bildungssystem gleich mehrfach verändert: Schüler finden die Schule nicht mehr «doof», Eltern wissen jetzt besser, was Lehrer täglich leisten und unser nicht mehr zeitgemäßes Bildungssystem kennt seine Grenzen. Digitaler Unterricht allein ist nicht die Lösung! Neue hybride Plattformen für digitalen Präsenzunterricht und Homeschooling on-demand in einer Anwendung bringen Verbesserungen.
Morgens, 8:15 Uhr irgendwo in Deutschland im Mai 2020: Die Mutter des 8-jährigen Felix lädt gerade die «Hausaufgaben» des heutigen Tages per Mail herunter. Sie ist bereits jetzt genervt, weil sie und Felix länger als sonst brauchen, um die Schulaufgaben zu erledigen. Und heute sind es noch einmal zwei Dokumente mehr. Hoffentlich dauert der aktuelle Lockdown nicht mehr allzu lange!
Die Corona-Pandemie hat Schüler, Eltern, Lehrer und unser Schulsystem herausgefordert. Die Herausforderungen wurden mit viel Engagement angenommen und in den meisten Fällen auch gut gemeistert.
«Der Präsenzunterricht ist unersetzlich».
Soweit möglich, setzen die Schulsysteme weltweit auf Präsenzunterricht. Schüler brauchen die sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen. Das «Lernen fürs Leben» übernehmen Mitschüler und soziale Kompetenz wird mitunter auf dem Pausenhof gelehrt. Durch gemeinsames Lernen in Gruppen wird Teamfähigkeit vermittelt. Im Gegensatz dazu, bedeutet Homeschooling isoliertes Lernen, viele Ablenkungen, Motivationsverlust und Isolation. Insofern ist die Mahnung der Bundesministerin für Bildung und Forschung aus dem Juli 2020 verständlich. Inzwischen befinden wir uns im zweiten Lockdown und die Verantwortlichen versuchen, die Schulen, soweit möglich offenzuhalten. Regional können Schulschließungen jedoch immer wieder notwendig sein. Aber auch eine leicht erhöhte Temperatur bei Schülern reicht, um sie für die notwendige Dauer der Quarantäne vom Präsenzunterricht befreien zu müssen. Deshalb haben sich die Bundesländer zusammen mit dem Bundesministerium (BMBF) darauf verständigt, sich auf zwei Szenarien vorzubereiten: Präsenzunterricht und digitaler Fernunterricht für den Fall temporärer oder langfristiger Schulschließungen.
Digitaler Unterricht
Digitaler Unterricht kann auch im Klassenzimmer stattfinden. Der Hersteller NetSupport bietet mit NetSupport School (Digitales Klassenzimmer) beispielsweise eine Lösung für Klassenraum-Management und digitalen Präsenzunterricht. Jeder Schüler benötigt dazu ein digitales Endgerät, z. B. in Form eines Notebooks oder Tablets. Digitaler Unterricht wird mit Technologieunterstützung interaktiver und interessanter. Die Tafel wird zum Whiteboard. Unterrichtsinhalte werden zeitgleich auf jedem Schüler-Endgerät angezeigt. Tutorials, Videos und Online-Recherchen sind für Schüler die Medien, die außerhalb der Schule genutzt werden. Digitaler Unterricht erhöht deshalb die Akzeptanz und ist auch in diesem Fall «The New Normal». Die Schultafel dagegen ist «Old School».
Neu: Hybride Unterrichtsplattformen
Die neue Lösung classroom.cloud ist eine Softwareentwicklung, in die Erfahrungen aus der Pandemie einfließen. Mit dieser cloudbasierten Unterrichtsplattform ist sowohl digitaler Unterricht in der Schule, als auch Homeschooling möglich. Schüler melden sich in der Cloud an und befinden sich danach in ihrem virtuellen Klassenzimmer. Lehrer übertragen die Unterrichtsinhalte auf die Endgeräte der Schüler. Braucht ein Schüler Unterstützung, kann der Lehrer sich auf sein Endgerät in Echtzeit verbinden und dort direkt helfen. Umfragen oder kleine Schulaufgaben können digital ausgeteilt und am Ende wieder eingesammelt werden. Erkennt der Lehrer, dass die Aufmerksamkeit nachlässt, können die Bildschirme der Endgeräte temporär dunkel geschaltet und die Eingabegeräte blockiert werden. Chats und Gruppenchats sind genauso möglich, wie die Freigabe und/oder Sperrung von bestimmten Webseiten und Applikationen. Der eigentliche Unterricht kann über Lösungen wie Microsoft Teams erfolgen. Die Audio- und Video-Funktion soll später aber auch in classroom.cloud integriert werden.
Die Verwaltung und das Klassenraum-Management werden durch den sogenannten Site-Administrator konfiguriert. Dieser kann weitere Schulen, Schulklassen und Berechtigungen erstellen und vergeben. Klassen und die dazugehörigen Schüler können als CSV-Datei hochgeladen oder über Verwaltungslösungen wie Microsoft School Data Sync (Microsoft SDS) und Google Classroom (Google Classroom) importiert werden. Die Lizenzierung erfolgt auf Basis der registrierten Schüler-Endgeräte.
Sie können classroom.cloud über diesen Link unverbindlich testen.
Fazit: Präsenzunterricht wird aus heutiger Sicht auch zukünftig unser Bildungssystem beherrschen. Die Umstellung auf digitalen Unterricht ist aber notwendig und zeitgemäß. Um temporäre Ausfälle durch Krankheiten, Quarantäne, extreme Wetterbedingungen und Katastrophen zu verhindern, sind hybride Unterrichtsplattformen wie classroom.cloud verfügbar. Mit diesen Lösungen sind sowohl digitales Klassenzimmer als auch Homeschooling möglich.
ProBlog ist hauptsächlich ein IT-Security-Blog. Wir greifen aber auch aktuelle Themen und Entwicklungen aus dem IT-Management auf. Der britische Hersteller NetSupport bietet Lösungen für PC-Fernwartung, IT-Asset-Management, ServiceDesk an. Software von NetSupport ist in 120 Ländern weltweit auf ca.18 Millionen Endgeräten installiert. ProSoft ist seit 1995 NetSupport Premier Partner.
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