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Neue Ransomware-Attacken: So schützen Sie sich jetzt

06.
Juni
2019
Backup, BSI, Ransomware, Schwachstellen Management, Vulnerability Management

Warum die neuen, gezielten Attacken so gefährlich sind – und was Sie konkret dagegen unternehmen können.

Die „Lösegeld-Trojaner“ schlagen wieder zu

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt deutsche Unternehmen mit Nachdruck vor neuen Ransomware-Attacken. Das Perfide daran: Die Angriffe erfolgen nun wesentlich zielgerichteter und individueller – und sind gerade dadurch besonders gefährlich.
Die Cyber-Kriminellen verschaffen sich zunächst über große Spam-Wellen Zutritt zu Firmennetzwerken. Gelingt dem Angreifer dieser Schritt, wird das jeweilige Netz detailliert und mit hohem Aufwand analysiert. Auf dieser Basis zielen die Angriffe dann darauf ab, Backups zu löschen oder Lösegeld-Trojaner einzuschleusen, um Daten zu verschlüsseln.

Hohe Lösegeld-Forderungen

Die digitalen Erpresser verlangen von Unternehmen teilweise extrem hohe Beträge, die per anonymer Bitcoin-Zahlung beglichen werden sollen.
Das BSI rät dringend davon ab, den Forderungen nachzukommen, denn ob die Daten anschließend tatsächlich wieder freigegeben werden, ist fraglich. In jedem Fall sollten umgehend Kunden und Geschäftspartner informiert werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die richtige Vorsorge

Ein sinnvolles Log-Management trägt eintscheidend zur Abwehr dieser neuen Generation von Ransomware-Attacken bei. Nur wer kritische Vorgänge rund ums Netzwerk rechtzeitig erkennt, kann sinnvoll gegensteuern. Ohne ein geeignetes Analyse-System ist die Suche in riesigen, unübersichtlichen Log-Dateien aber schwierig bis unmöglich. Auch Offline-Backups, die nicht von Angriffen über das Netzwerk erreicht werden können, sind unerlässlich.

Unsere Empfehlung:

  • Beschäftigen Sie sich mit der Einführung einer umfassenden, zentralen Log-Management-Lösung. Damit können Sie Log-Files auf einfache Weise verwalten, auswerten und zudem bei verdächtigen Vorgängen auch aktive Alarme ausgeben lassen.
  • Dass alle im Unternehmen eingesetzten Lösungen außerdem stets aktuell gehalten werden sollten, um Angreifern nicht noch zusätzliche Türen durch bereits bekannte Sicherheitslücken zu öffnen, ist eigentlich selbstverständlich.
  • Patch-Management kann dazu beitragen, den Aktualisierungs-Prozess zu vereinfachen.

Mehr über Schwachstellen-Management erfahren

Nathalie Bureick

Geschäftsleitung/CEO

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